Hier ist zu beachten, dass eine einfache Summation der Motorleistungen zu
einer Überdimensionierung des Zwischenkreises führt:
Weil die Vorschubachsen erfahrungsgemäß nicht bei Bemessungsmoment
und Bemessungsdrehzahl betrieben werden
Weil die Vorschubantriebe üblicherweise nicht alle gleichzeitig betrieben
werden
Im Projektierungsblatt (siehe Bild 1-6) zur Berechnung der Zwischenkreisleistung werden diese Einflüsse durch das Drehzahlverhältnis ñ/nN (Verhältnis
von Bearbeitungsdrehzahl und Bemessungsdrehzahl) und durch den Gleichzeitigkeitsfaktor K berücksichtigt.
Die Belastungsgrenzen der Stromversorgung werden Ersatzweise über Ansteuer- und Elektronikpunkte ermittelt. Da mehrere Stromversorgungen miteinander
verknüpft und abgeleitet arbeiten, ist eine Leistungsangabe einer einzelnen
Spannungsquelle nicht möglich. Wird die Anzahl der Ansteuer- oder Elektronikpunkte überschritten ist eine weitere Stromversorgung, dem “Überwachungsmodul” einzusetzen.
Die Ermittlung der Ansteuer-(AP) und Elektronikpunkte (EP) siehe Kapitel 6.6.
Die Berechnung der Stromversorgungsleistung siehe Kapitel 1.3.6.
Jedes Einspeisemodul hat einen Maximalwert für den Ausbau der Zwischenkreiskondensatoren. Es ist sicherzustellen, dass die Zwischenkreiskapazität im
ausgewählten Antriebsverbund nicht überschritten wird (siehe Tabelle 1-1).
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