4/08/2015

SiNUMERIK -- Dauerlastmotoren der Produktfamilie 1FN3

http://www.cadfamily.com/a/CAM_CNC_DNC/Siemens/SiNUMERIK----Dauerlastmotoren-der-Produktfamilie-1FN3_8450.html

Die einzige verlässliche Schutzmaßnahme ist, ausreichend dimensionierte Dämpfungs- und
Stoßverzehrelemente an den Enden der Verfahrwege zu verwenden. Befinden sich mehrere
Schlitten auf einer Achse, so müssen auch zwischen den Schlitten Dämpfungs- und
Stoßverzehrelemente eingebaut werden.
Um die kinetische Energie des Schlittens abzuführen, bevor er auf die Dämpfungselemente
aufprallt, sollten zusätzlich folgende Maßnahmen ergriffen werden:
1. Elektrisches Bremsen über die Energie im Zwischenkreis:
Der Zwischenkreis muss über Pulswiderstände sowie Kondensatormodule verfügen, die
genügend Energie speichern, um bei Ausfall des Stromnetzes den Maschinenschlitten
sicher abbremsen zu können.
Nachteil: Diese Maßnahme kann bei Ausfall des Gebersystems wirkungslos sein.
Beachten Sie auch die Dokumentation des verwendeten Antriebssystems!
2. Elektrisches Bremsen über Kurzschließen des Primärteils (entspricht Ankerkurzschluss):
Gibt es keine entsprechende Funktion im verwendeten Antriebssystem, werden im
Störfall die Motoranschlussklemmen mit einem selbsttätig einfallenden Schütz vom
Antriebssystem getrennt und kurzgeschlossen. Beachten Sie auch die Dokumentation
des verwendeten Antriebssystems!
Nachteil: Die Bremskraft ist abhängig von der Geschwindigkeit und reicht nicht aus, um
den Schlitten vollständig abzubremsen
3. Mechanisches Bremsen über Bremselemente:
Die Bremsfähigkeit muss möglichst so hoch dimensioniert werden, dass der Schlitten bei
maximaler kinetischer Energie sicher abgebremst werden kann.
Nachteil: Die relativ lange Ansprechzeit der Bremssteuerung führt zu langen
ungebremsten Verfahrwegen.

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