Nach Wegnahme der Reglerfreigabe Antrieb (durch Klemme 64, durch die NC,
PLC oder im Fehlerfall) bremst der Antrieb an der Momentengrenze mit
Drehzahlsollwert = 0 ab, bis die Abschaltdrehzahl unterschritten oder die
Zeitstufe abgelaufen ist. Anschließend werden die Impulse gelöscht.
Abhängig von einstellbaren Grenzen, können Meldungen über Drehmoment
und Drehzahl an die PLC ausgegeben werden. Die Betriebsmeldungen können
auch in den Service-Bildern betrachtet werden.
Die Signale ”Antriebsauslastung”, ”Antriebsmomentensollwert” und ”Stromistwerte der Achse/Spindel” können mit dem zur Glättung implementierten
PT1-Filter über Maschinendaten parametriert werden.
Mit Hilfe von Systemvariablen können über das Teileprogramm Antriebssignale
gelesen werden:
Antriebsauslastung ($AA_LOAD), beschrieben in /FBA/ DD1
Antriebsmomentensollwert ($AA_TORQUE)
Antriebswirkleistung ($AA_POWER)
Stromistwerte der Achse/Spindel ($AA_CURR)
Weitere Informationen zur Programmierung:
Literatur: /PGA/ Programmieranleitung Arbeitsvorbereitung, Kapitel 1 und 15
Es existieren vom Anwender projektierbare Überwachungen. Die Alarme
können ausgeblendet und die Abschaltreaktion auf einen Fehler (sofortige
Impulssperre oder löschen der Reglerfreigabe Antrieb) eingestellt werden.
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